Social Media Glossar

Was ist wichtig zu wissen?

Im digitalen Zeitalter kennt der Zahn der Zeit keine Gnade - Neues kommt, Altes geht, sowohl im technischen, als auch im sprachlichen Kontext. Doch welche Begriffe sollte man kennen, um vielen Fragen im Umgang mit dem Social-Web bereits im Vorfeld aus dem Weg zu gehen?

Wir haben im folgenden einige wichtige Schlagworte zusammengetragen und uns bemüht, diese bestmöglich zu erklären.

 

APP

App ist die Kurzform von Application, womit spezifische Anwendungsprogramme für Smartphones bezeichnet werden, die über einen App-Store bezogen und sehr einfach installiert werden können. Inzwischen gibt es auch Apps für Desktop-Computer wie Mac oder auch kleine Programme für Facebook, die als App bezeichnet werden. Vorteil von Apps für Anwender: Sie liefern schlanke Funktionalität und ausgewählte Inhalte, die auf bestimmte Nutzungs-Szenarien zugeschnitten sind.

AUGMENTED REALITY (AR)

Im Smartphone wird die Umgebung zu einer Augmented Reality / erweiterten Realität durch Lösungen, die optische Informationen erkennen und mit online abrufbaren Daten kombinieren. So dienen auf Produktverpackungen gedruckte optische Codes dazu, das Echtzeit-Bild vor der Computerkamera per Software mit einem beweglichen dreidimensionalen Objekt zu kombinieren. Mobile Augmented Reality Lösungen nutzen die GPS-Position des Kamerahandys und zeigen in Echtzeit über dem Bild der Handykamera eine zusätzliche Informationsschicht wie historische Aufnahmen von Gebäuden. Wichtiger internationaler Player ist metaio, ein in Deutschland gegründetes und 2015 von Apple übernommenes Unternehmen.

AVATAR

Ein Avatar ist die digitale Entsprechung des Nutzers in einem Computer-Spiel, einer Online-Anwendung oder einer -> virtuellen Welt (auch character genannt). Bei -> Twitter werden zum Beispiel die Profilbilder der Nutzer als Avatare bezeichnet. In Online-Spielen werden die Spielfiguren häufig mit kostenpflichtigen -> digitalen Gütern individualisiert.

BLOCKIEREN

Vor werblichen Spammern ist auch das Social Web nicht gefeit: Durch Blockieren erlauben viele Plattformen den Nutzern andere Teilnehmer von einer Interaktion mit ihnen auszuschließen.

BLOG / WEBLOG

Der Begriff Weblog setzt sich aus „web“ (von World Wide Web) und „log“ (von logbook) zusammen – also ein im Internet geführtes Logbuch. Daher werden Inhalte eines Weblog (oder kurz „Blog„) in erster Linie chronologisch angeordnet (anders in Websites: Hier werden Inhalte entsprechend einer definierten thematischen Struktur organisiert). Ein Blog ist ein sehr einfach zu bedienendes -> CMS mit integrierten Optionen zur Vernetzung sowie zur Interaktion mit den Lesern (Kommentarfunktion).

BLOGROLL

In Blogs ist die Blogroll eine verlinkte Liste zu Blogs anderer Autoren, die vom Betreiber des Blogs regelmäßig gelesen und durch die Blogroll empfohlen werden. Typischerweise wird die Blogroll in der Seitenleiste oder im Footer-Bereich des eigenen Blogs angezeigt.

BOT (Twitter)

Auf der Kurznachrichten-Plattform -> Twitter gibt es automatisch geführte Profile, die wie der Kaffee-Bot Tweets mit dem Wort ‚Kaffee‘ oder mit Hashtag ‚#Kaffee‘ ->re-tweeted. Bei Suchmaschinen werden die Programme, mit denen die Inhalte des Internet nach brauchbaren Inhalten für den Suchamaschinen-Index durchforstet werden, Bots genannt.

CHECK-IN / EINCHECKEN

Check-in nennen Dienste aus dem Umfeld der -> Geo-Social Networks oder -> Location-Based Services die aktive Bestätigung der Anwender, dass sie sich aktuell an einem bestimmten Ort (Sehenswürdigkeit, Bahnhof, Café, Unternehmen, Park…) aufhalten. Check-ins gibt es beispielsweise bei Facebook, Foursquare und Google+.

CONTENT

Inhalte im Internet und besonders im Social Web werden inzwischen salopp als Content bezeichnet. Das können Texte, PDF-Dokumente, Bilder, Videos, Präsentationen etc. sein.

DASHBOARD

Mit Dashboard (eigentlich „Armaturenbrett“ in Deutsch) werden grafische Übersichten über Daten bezeichnet. So zeigt ein für eine Firma konfiguriertes Social Media Dashboard an, in welchen Plattformen Beiträge mit vorgegebenen Suchstichworten (Unternehmensname, Produktnamen, Twitter-Accounts, Themen etc.) erscheinen (-> Monitoring).

DIGITALIMMIGRANTS

Nach Marc Prensky sind Digital Immigrants diejenigen Online-Nutzer, die mit digitalen Technologien (MP3-Player, Handy, Computer, Internet) erst als Erwachsene in Kontakt gekommen sind.

DIGITAL INHABITANTS

Digital Inhabitants ist eine Bezeichnung für Online-Nutzer, für die -altersunabhängig- das Online-Medium eine starke Bereicherung ihres Lebensalltags ist (nach Prof. Peter Kruse).

DIGITAL NATIVES

Nach Marc Prensky sind Digital Natives alle jungen Online-Nutzer, die mit digitalen Technologien (MP3-Player, Handy, Computer, Internet) aufgewachsen sind.

DIGITAL VISITORS

Mit Digital Visitors bezeichnet Prof. Peter Kruse diejenigen Online-Nutzer, die -altersunabhängig- das Online-Medium nur partiell nutzen und nicht besonders in ihr tägliches Leben integriert haben.

DISRUPTIVE

Das Adjektiv „disruptive“ (im Sinne einer „umwälzenden Technologie“) zeigt an, dass eine Erfindung, ein Produkt oder eine Dienstleistung den bestehenden Markt enorm und nicht vorhergesehen verändert. Disruptive Innovations wie MP3-Player oder Digitalkameras haben Nutzungsgewohnheiten in der breiten Masse und Marktstrukturen gleichermaßen grundlegend beeinflusst. Entsprechend wird der Veränderungskraft von -> Social Media mit der Beschreibung als „Disruptive Communication“ Ausdruck verliehen.

EMPLOYER BRANDING / EMPLOYER BRAND

Employer Branding ist die „identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber“ (Definition der DEBA Deutsche Employer Branding Akademie). Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ist ein positiver Employer Brand -die Arbeitgeber-Marke- ein wichtiges Ziel der Unternehmens-Kommunikation und der Personal-Abteilung.

EMOJIS

Die Smileys oder Emoticons der Anfänge des Internet sind inzwischen grafisch detaillierte und quasi internationale Emojis, die in vielen Social Media Plattformen von den Nutzern eingesetzt werden.

FACEBOOK

Facebook ist ein -> Social Network, das neben der Vernetzung der registrierten Nutzer auch viele Optionen anbietet, Inhalte (Fotos, Videos, Web-Links, Apps) und Werbung über diese Plattform zu verbreiten. Facebook startete in den USA zur Vernetzung von Studierenden – inzwischen ist es teils Freizeit- teils Business-Netzwerk. Nutzer, die sich gegenseitig als Bekannte bestätigen, werden „friends / Freunde“, Profile von Marken, Unternehmen oder an einem Thema Interessierten werden „fan page / Seiten“ genannt. Jedes Profil (egal ob registrierter Nutzer oder Seite) hat eine „Pinnwand“, über die kommuniziert werden kann. Facebook öffnet stärker als Netzwerke wie -> LinkedIn oder -> XING die Plattform für andere Inhalte und macht so das Angebot sehr reichhaltig. Das Netzwerk avancierte damit zur weltweit größten Foto-Sharing-Plattform und macht nun auch Video-Inhalte direkt über die Plattform zugänglich.

FACEBOOK REACTIONS

Anfang 2016 erweitert das -> Social Network -> Facebook die „gefällt mir“-Funktion: Zu dem bekannten Symbol „Daumen hoch“ können Nutzer auf den Post mit einem Herzchen für „love“ sowie Smileys für „wow, haha, sorry, anger“ reagieren. Laut Fanpage Karma zeigte sich bereits im ersten Monat der Einführung, dass die neuen Symbole zu mehr Reaktionen anderer Nutzer führen (siehe Leidenschaft – Würze für den Dialog).

FAKE

Leider gibt es im Social Web einige so genannte Fake-Profile, die Wunschdenken oder niedere Absichten der Nutzer spiegeln. Bei Freundschaftsanfragen via -> Facebook lohnt ein kritischer Blick, ob die Person tatsächlich ist, wen sie vorgibt zu sein. In vielen Netzwerken zeigt ein Häkchen an, dass prominente Nutzer verifiziert (verified) wurden.

FOLLOWER

Wer auf -> Twitter eine anderen Nutzer abonniert, ihm also folgt, wird als Follower bezeichnet.

FOLLOWERPOWER

Mit dem -> Hashtag #followerpower kennzeichnen Social Media-Nutzer insbesondere auf -> Twitter ihre Updates, wenn sie das Wissen der mit ihnen verknüpften Online-Nutzer anzapfen wollen für Tipps, Ratschläge, Erfahrungen oder Empfehlungen.

FORUM / ONLINE-FORUM / WEB-FORUM

In einem Online-Forum tauschen sich Internet-Nutzer zu bestimmten Themen aus. Foren werden seit Anbeginn des Internet genutzt und haben insbesondere in Deutschland zum Teil sehr starke Communities ausgebildet. Foren sind typischerweise von der gegenseitigen Hilfestellung und dem Erfahrungsaustausch geprägt. Die Kommunikation findet hier vorwiegend zeitversetzt, also nicht in -> Echtzeit statt, alle Beiträge werden dokumentiert und sind langfristig verfügbar und durchsuchbar.

GEO-SOCIAL NETWORKS

Als Geo-Social Networks (Geo-soziale Netzwerke) werden Spezialangebote von -> Location Based Services (ortsbezogene Dienste) bezeichnet, die den aktuellen Standort (ermittelt mithilfe der GPS-Daten des Nutzer-Handys) als zusätzliche Information an aktuelle Nachrichten des Anwenders knüpfen. Damit können Nutzer in Anwendungen wie Foursquare mit ihnen verknüpfte Anwender auf interessante Plätze, Geschäfte oder Restaurants hinweisen und ihnen zeitnah mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. Beispielsweise um gemeinsam auf den nächsten Zug am Bahnhof zu warten.  

GOOGLE+

Nach Betaphase im Juni/Juli 2012 startete die weltweit am meisten genutzte Online-Suchmaschine Google im August 2012 das -> Soziale Netzwerk Google+. Anders als bei -> Facebook und ähnlich -> Twitter werden Kontakte nicht zwingend gegenseitig bestätigt. Interessante Google+ Nutzer können in so genannten -> circles / Kreisen gespeichert werden. Damit können Anwender entscheiden, welche Inhalte in ihrem Nachrichtenstrom („stream“) erscheinen und auch für jedes Update einstellen, welcher Personenkreis eine Meldung sehen kann.

GOOGLE+ PAGE

Anfang November 2011 eröffnete das -> Social Network -> Google+ die Möglichkeit, ähnlich den -> Facebook Pages neben den persönlichen Google+ Profilen weitere Informations-Seiten zu Geschäften, Unternehmen, Organisationen etc. einzurichten, um mit Nutzern des Netzwerks zu kommunizieren und interagieren. Zunächst waren diese von den in Google Maps genutzten Profilen unabhängig.

GOOGLE+ LOCAL PAGE

Im Laufe des Jahres 2014 wandelte Google die bekannten Einträge von Restaurants, Museen, Unternehmen oder Cafés in Google Maps in die neuen Google+ Local Pages um. So haben lokale Anbieter nun automatisch eine -> Google+ Page auf Google+, über die sie Neuigkeiten und Aktionen ankündigen können.

HANGOUT (Google+)

Als Hangout bezeichnet das -> Social Network Google+ die Video-Chat-Funktion. Anders als bei -> Facebook können hier mehrere Nutzer gleichzeitig sehr performant miteinander sprechen und sich live per Webcam sehen.

HANGOUT ON AIR (Google+)

Ein Hangout On Air ist ein öffentliches -> Hangout, das live via -> YouTube (sowie eingebettet auf einer Website) verfolgt werden kann. Bis zu 10 Teilnehmer können darin als Diskussionsrunde integriert werden. Nach Beendigung des Hangout On Air steht es als Aufzeichnung auf YouTube zum Abruf bereit.

HASHTAG

Der -> Microblogging-Service Twitter bietet Nutzern an, beschreibende Schlagworte (so genannte -> Tags) in ihren Statusmeldungen zu verwenden. Diese werden durch ein vorangestelltes „#“ (Hash-Zeichen) gekennzeichnet. Diese Art, Stichworte kenntlich zu machen, wird inzwischen auch in vielen Social Media-Angeboten wie -> Google+, -> Instagram, -> Facebook oder -> Pinterest genutzt. Durch Klick auf den Hashtag werden Beiträge in den jeweiligen Plattformen aufgelistet, die mit diesem Stichwort markiert wurden. Sehr praktisch zum Beispiel auch für Events, zum Beispiel #SMCMUC für Veranstaltungen des Social Media Club München.

INSTAGRAM

Instagram ist eine mobile Community, deren Nutzer per Smartphone App Fotos und kurze Videos (15 Sekunden) teilt. Fotos können mit den integrierten Filtern und Bearbeitungsfunktionen der App verändert werden. Die per Instagram App hochgeladenen Inhalte können auf den verknüpften Facebook-, Twitter-, tumblr- sowie Flickr-Profilen geteilt werden. Instagram gehört inzwischen zu Facebook.

LANDING PAGE

Die Landing Page (Willkommen-Seite, Landeseite) kennen wir aus dem (Online-)Marketing: Diese Webseite wird genutzt, um zum Beispiel für ein Werbemailing, eine Banner-Kampagne, ein Plakat oder ein GoogleAdWord passenden Inhalt für Interessenten zur Verfügung zu stellen. Das Design greift dabei gerne die Kampagnen-Gestaltung auf, inhaltlich werden speziell Informationen gezeigt, die das beworbene Produkt oder Angebot erläutern.

LIKE (Facebook)

Im -> Sozialen Netzwerk -> Facebook werden Meldungen, Fotos oder Nachrichten von anderen Nutzern mit Klick auf „like / gefällt mir“ positiv bewertet. Damit Facebook-Nutzer regelmäßig Updates einer -> Facebook Page erhalten, müssen sie auf „Gefällt mir“ dieser Seite klicken. Umgangssprachlich bezeichnet man diesen Klick auf „like / gefällt mir“ als „liken“ bzw. als „geliked“.

LINKEDIN

LinkedIn ist ein -> Social Network, das in den USA gegründet wurde, um Geschäftsleute miteinander zu verbinden. Ähnlich dem deutschen Business-Netzwerk -> XING expandiert auch diese Networking-Plattform international, und ähnlich Xing können sich Nutzer in Gruppen austauschen. Inzwischen gibt es neben den Company Pagesauch die Möglickeit bebilderte, längere Posts zu verfassen. In Deutschland hat LinkedIn ca. 4,7 Mio. Nutzer (Juli 2015).

LISTE (Facebook, Twitter)

Mit Listen können Nutzer von -> Facebook oder -> Twitter interessante Kontakte oder Profile bestimmten Themen oder Kontaktgraden zuordnen. Das hilft beim Lesen der Updates und bei Facebook beim Veröffentlichen von Nachrichten oder Fotos, die nur bestimmten Kontakten angezeigt werden sollen.

LOCATION BASED SERVICES

Als Location Based Services (ortsbezogene Dienste) werden Geo-Web-Dienste auch bezeichnet. Sie umfassen Dienstangebote, die aufgrund der GPS-Daten eines Nutzer-Handys spezifische Online-Inhalte präsentieren. Zum Beispiel die Briefkastensuche der Post. Mit einer Networking-Komponente ausgestattet bietet Foursquare registrierten Nutzern an, interessante Plätze, Geschäfte oder Restaurants der jeweils aktuellen Umgebung von Freunden empfohlen zu bekommen: In diesem Fall spricht man von -> Geo-Social Networks (Geo-soziale Netzwerke).

MASS CUSTOMIZATION

Die individualisierte Produktion nach Kundenwunsch von Massenprodukten verbunden mit deren Distribution über digitale Vertriebskanäle, das ist Mass Customization. Interessanterweise ein Trend, den Startups in Deutschland voran getrieben haben. Beispiele sind MyMuesli (Müesli), Spreadshirt (Kleidung), Chocri (Schokolade) oder AllMyTea (Teemischung).

MEDIUM

Ein sehr einfaches persönliches ->Blog kann mit Medium geführt werden. Ohne Erweiterungs-Möglichkeiten steht bei Medium der Textinhalt im Vordergund. Praktisch: Zu jedem Beitrag zeigt die Plattform an, wie viel Zeit für das Lesen des Artikels ungefähr benötigt wird.

MESSENGER

Mit dem Boom der Smartphones wurden Messenger immer beliebter. Heute werden kaum noch SMS versendet, direkte Nachrichten zwischen Menschen werden meist via WhatsApp (gehört zu Facebook), Facebook Messenger oder anderen Diensten wie Threema oder telegram ausgetauscht.  

MICROBLOGGING

Stellen wir uns eine Pinnwand in einem Haus vor, an die jeder Mitbewohner und Hausbesucher einen Zettel pinnen kann. Der bekannteste Microblogging-Service (z.B. Twitter) hängt quasi so eine digitale Pinnwand im Internet auf, und Nutzer können hier öffentlich oder privat Kurznachrichten (so genannte Tweets) mit einem maximalen Textumfang (140 Zeichen) veröffentlichen. Praktischerweise wartet die Online-Pinnwand mit Funktionen auf, die Meldungen eines Nutzers in chronologischer Reihenfolge darstellen, Nachrichten verschiedener Nutzer verknüpfen, wenn diese sich aufeinander beziehen, sowie Kategorien (->Hashtags) zur thematischen Verknüpfung erlauben.

MULITPLIKATOREN / INFLUENCER im Social Web

Im Social Web beeinflussen aktive Nutzer täglich mit, wie ein Produkt, eine Marke, eine Technologie oder ein Unternehmen wahrgenommen und eingeschätzt werden. Social Media-Nutzer mit enormer Blog-Leserschaft, zahlreichen Twitter-Followern oder großem Facebook-Freundeskreis können entsprechend hohen Einfluss auf die Meinungsbildung ausüben und werden als Influencer und Multiplikatoren bezeichnet. Aber Achtung: Studien zeigen, je vertrauter wir mit Empfehlenden sind, umso stärker wirken deren Hinweise auf Produkte etc. auf uns. Ob Influencer mit hoher Reichweite dieses Vertrauen wie Bekannte und Freunde haben, ist jedoch nicht zwangsläufig gegeben.

NEAR FIELD COMMUNICATION (NFC)

Ohne den von Bluetooth-Verbindungen bekannten Kopplungsvorgang tauschen passende Endgeräte per Near Field Communication NFC automatisch Daten aus. Dazu ist der Wirkungskreis auf wenige Zentimeter beschränkt. Auf Messen können so Kontaktdaten auf Teilnehmer-Badges am Stand für die weitere Kontakthistorie ausgelesen werden. Oder NFC-fähige Kameras können ihre Fotos auf NFC-fähige TV-Geräte kabellos und automatisch übertragen, sobald sie sich in der Nähe des Fernsehers befinden.

NETNOGRAPHIE

Das Kunstwort Netnographie setzt sich aus den Begriffen „Net“ für Internet und „Ethnographie“ zusammen. Zur beobachtenden Erforschung von Online-Communities wendet die Netnographie ethnographische Forschungsmethoden auf das Internet an. Und ermittelt beispielsweise qualitative Aussagen über das Konsumentenverhalten im Internet für die Marktforschung.

NETZNEUTRALITÄT

Gemäß dem Prinzip der Netzneutralität sollen Internet Service Provider alle Datenströme mit gleicher Priorität behandeln – ohne Unterschied, ob es sich um private oder geschäftliche Daten handelt. Weitere Informationen siehe Wikipedia: Netzneutralität

NEWSFEEDS / RSS

Newsfeeds oder auch RSS-Feeds (Really Simple Syndication) ist ein Internet-Standard, mit dem Aktualisierungen von Websites kommuniziert werden. Mithilfe des Browsers (dynamische Lesezeichen), von speziellen Programmen (Feedreader) oder Online-Services (Netvibes) können diese RSS-Feeds genutzt werden, um beispielswesie automatisch über neue Artikel in einem -> Blog informiert zu werden.

OPENGRAPH (Facebook)

Als OpenGraph bezeichnet die Social Network-Plattform -> Facebook das Verknüpfungsnetzwerk, das zu jedem Mitglied gespeichert wird. Hier wird abgebildet, mit wem die Nutzer auf Facebook bekannt sind, wie sie mit anderen Nutzern über gemeinsame Bekannte verknüpft sind, welche Facebook Seiten oder Anwendungen von ihnen bevorzugt bzw. mit „gefällt mir“ bewertet werden. Inzwischen erweiterte Facebook den OpenGraph, so dass statt „gefällt mir“ im Nachrichtenticker passendere Updates erscheinen wie z.B. ein Buch „gelesen“, einen Film „angeschaut“, ein Rezept „gekocht“ oder ein Lied „gehört“.

PODCAST

Das Kunstwort Podcast setzt sich aus den Begriffen „iPod“ und „Broadcast“ zusammen. Audio- und Video-Dateien, die per -> Newsfeed abonnierbar sind, werden als Podcast bezeichent.

QR-CODE

QR-Codes (Quick Response, also rasche Antwort) sind als quadratische Piktogramme verschlüsselte Informationen, die für die Automobilfertigung entwickelt wurden. Inzwischen werden QR-Codes auch in anderen Zusammenhängen verwendet, da sie mit Smartphones eine rasche Verbindung zu online abrufbaren Informationen schaffen können. Durch Scannen des Codes auf Broschüren, Plakaten oder Schildern mit der Kamera und speziellen -> Apps können so ohne aufwändiges Abtippen Links aufgerufen oder Textinformationen abgerufen werden. Problem: Nutzer müssen entsprechende Apps installieren – häufig machen sie einfach nur ein Foto vom QR Code…

REAL-TIME COMMUNICATION / ECHTZEIT KOMMUNIKATION

Als Echtzeit Kommunikation -auch / Real-Time Communication- werden die Interatkionen vieler Social Media-Plattformen bezeichnet, über die Menschen nahezu konstant via Internet verbunden sind. Informationen werden immer rascher ausgetauscht. Brisante Themen finden so wesentlich schneller ihre Verbreitung, so dass Unternehmen gut beraten sind, durch -> Monitoring frühzeitig auf eskalierende Diskussionen über die eigenen Produkte hingewiesen zu werden. Wichtiges Momentum, um als Handelnder rasch in den Dialog zu kommen.

RT / RETWEET (Twitter)

Als Retweet bezeichnet -> Twitter das neuerliche Teilen als Empfehlung einer Nachricht durch einen anderen Twitter-Nutzer.

SECOND LIFE

Second Life (SL) ist der Name einer der größten virtuellen 3D-Umgebungen auch -> Virtuelle Welt genannt (Anbieter: Linden Lab). In deutschsprachigen Medien wurde sie gerne belächelnd als das „zweite Leben“ bezeichnet.

SEO / SEARCH ENGINE OPTIMIZATION

Suchmaschinen-Optimierung oder kurz SEO steht für ein Bündel an Maßnahmen, die zur Steigerung der Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen beitragen. Dabei wird unterschieden zwischen onSite SEO, onPage SEO und offSite SEO. onSite SEO umfasst die technische Optimierung der Site wie die Domainbezeichnung, Performance oder Website-Struktur. Bei der onPage SEO liegt der Fokus auf inhaltlichen Optimierungen wie Keywords-relevanten Texten, Überschriften, Hervorhebungen sowie internen Verknüpfungen und Metatags. Die offPage SEO kümmert sich als Linkbuilding um Verlinkungen von anderen Websites und als Social SEO aus diversen Plattformen des Social Web – so genannte -> Social Signals.

SOCIAL BOOKMARKS

Social Bookmark-Funktionen des Browsers oder Online-Services wie delicious oder -> Pinterest erlauben Online-Nutzern, ihre Internet-Lesezeichen (Bookmarks) online zu speichern, damit sie von verschiedenen Endgeräten darauf zugreifen können. Darüber hinaus können Lesezeichen mit Schlagworten versehen werden (-> Tag) und für andere Internet-Nutzer öffentlich bereitgestellt und mit diesen ausgetauscht werden.

SOCIAL BUSINESS

Um 2008 definierte Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus „Social Business“ als Begriff für soziales Unternehmertum. Also Unternehmen, die sich als Ziel setzen, soziale Herausforderungen wie Armut, Zugang zu sauberem Wasser, zu medizinischer Versorgung, zu Energie, zu finanziellen Mitteln anzugehen. Dazu arbeiten diese Firmen ökologisch nachhaltig, zahlen faire Mitarbeiterlöhne und keine Dividende an Investoren. Inzwischen wird „Social Business“ im Umfeld von ->Social Media verwendet als Oberbegriff für die Verknüpfung von Geschäftsprozessen mit Social Web-Technologien und ->Social Networks. Bereiche dazu sind beispielsweise ->Social Enterprise / Enterprise 2.0 oder ->Social CRM.

SOCIAL GAMES

Als Social Games werden Online-Spiele bezeichnet, die sich dadurch auszeichnen, dass die Interaktion mit anderen Spielern eine zentrale Rolle spielt. Die Verknüpfung der Spiele mit -> Social Network-Plattformen und Online-Communities ist wichtig, um die soziale Komponente in die tägliche Online-Nutzung der Spieler zu integrieren. Das bekannteste und lange erfolgreichste Social Game: Farmville.

SOCIAL MEDIA

Mit Social Media werden Anwendungen und Dienste bezeichnet, die Internet-Nutzern helfen, Informationen und Dateien auszutauschen und zugleich die Kommunikation und Vernetzung der Nutzer unterstützen. Beispiele: Weblog, Foto-Sharing Flickr, -> Microblogging -> Twitter, -> YouTube oder Social Networks wie -> Facebook, -> Google+, -> LinkedIn oder -> Xing.

SOCIAL MEDIA GUIDELINES

Jedes Unternehmen sollte für alle Mitarbeiter die Ziele und den Rahmen des Social Media Engangements mit Guidelines abstecken. Diese Guidelines sollten nicht als Regelwerk von Verboten missverstanden werden, sondern vielmehr den Mitarbeitern Orientierung und Unterstützung geben. Sinnvoll ist es, in den Guidelines das Engagement der Firma zu skizzieren, Anregungen für Inhalte und Kommunikatons-Stil zu liefern, ein klares Leitbild des Unternehmens zu vermitteln, verständliche Hinweise auf zu beachtende gesetzliche Vorgaben zu nennen sowie direkte Kontaktangebote zur Unterstützung in kritischen Situationen anzubieten.

SOCIAL MEDIA MARKETING

Social Media Marketing umfasst Strategien, Kommunikationskonzepte und Maßnahmen für die aktive Teilhabe von Unternehmen in Social Media-Diensten. Wichtig ist, nicht nach bekanntem Muster Werbeinformationen „abzustrahlen“, sondern echte Interaktion inklusive Zuhören und Teilen von Informationen zu leben.

SOCIAL MEDIA MONITORING

Monitoring und Tracking bezeichnen in der Social Media-Kommunikation die Aufgabe, Konversationen und von Nutzern generierte Inhalte im -> Social Web kontinuierlich zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Zum Beispiel um als Hersteller zeitnah auf Diskussionen über ein Produkt reagieren zu können (-> Echtzeit Kommunikation). Neben der Beobachtung mit Fokus auf das eigene Unternehmen liefert ein umfassendes Social Media Monitoring auch Erkenntnisse zu Trends, Themen, Wettbewerbsaktivitäten und hilft dabei, Multiplikatoren (Influencer), potenzielle Kunden sowie Anregungen zur Produktentwicklung aufzuspüren.

SOCIAL MEDIA NEWSROOM

Was bisher der Bereich „Presse“ einer Unternehmens-Webiste ist, ist künftig der Social Media Newsroom. Diese dynamische Website führt das Engagement eines Unternehmens (oder auch Konferenz, Organisation) auf diversen Social Media-Kanälen (wie Youtube, Twitter, Facebook, Google+, Instagram…) an einem Ort zusammen. Hier erfahren Interessierte auch, wie sie sich mit Mitarbeitern über Social Web-Plattformen vernetzen und mit ihnen in den Dialog aufnehmen können.

SOCIAL MEDIA REDAKTIONSPLAN / THEMENPLAN

Unternehmen stehen vor der Herausforderung für ihr Social Media Engagement interessante Inhalte bereitzustellen, denn sie wollen Dialogangebote zu relevanten Themen (-> Agenda Setting / -> Social Media Strategie) geben. Entsprechend der in der -> Content Strategie definierten Leitlinien für die diversen Social Media-Kanäle (Tonality, Themen, Häufigkeit) hilft der Social Media Themenplan under der konkrete Redaktionsplan bei der Planung und Umsetzung eines kontinuierlichen Angebots von Inhalten für den Dialog.

SOCIAL NETWORKS

Social Networks, Soziale Netzwerke oder Online Communities sind Online-Plattformen, die Menschen vernetzen und den Austausch befördern – und zwar sowohl zu privaten als auch zu geschäftlich interessanten Themen. Beispiele: Facebook, Wer-kennt-wen, Xing, LinkedIn oder Google+.

SOCIAL SIGNALS

Die so genannten Social Signals wertet die international beliebteste Suchmaschine Google aus, um aus der Fülle des Inhaltsangebots im Internet wertvolle Contents herauszufiltern. Wenn also Nutzer mit einer verlinkten Webseite in den sozialen Medien -> Facebook, -> Twitter oder -> Google+ interagieren, ziehen die Ranking-Algorithmen diese Signale mit in die Einschätzung der Relevanz dieser Seite ein.

STREISAND-EFFEKT

Man spricht vom Streisand-Effekt, wenn jemand die Veröffentlichung einer Information verhindern will, damit aber überhaupt erst das Interesse an dieser Information antreibt. Namenspatronin ist die gleichnamige Schauspielerin und ihr Versuch, die Veröffentlichung einer Luftaufnahme zu verhindern, auf der ihr Haus zu sehen ist.

TAG / TAGGING

Im Internet erlauben viele Anwendungen die Vergabe von beschreibenden Schlagworten (so genannten Tags) zu Inhalten wie Fotos, Texten oder Videos sowie zu Personen in Netzwerk-Plattformen. Das Tagging erlaubt das Auffinden relevanter Online-Inhalte, deren Inhalt sich nicht automatisch erschließen lässt wie beispielsweise Fotos oder Videos.

TIMELINE / TL

Mit Timeline wird der persönliche Nachrichtenstrom auf Social Media-Angeboten wie -> Facebook oder -> Twitter bezeichnet. Der Name beruht darauf, dass die Nachrichten aus den verknüpften Profilen zeitlich sortiert angezeigt werden.

TGIF

Jeden Freitag finden wir in Social Media Fotos und Posts, die mit dem -> Hashtag #TGIF gekennzeichnet werden. TGIF ist die Abkürzung für Thank God It’s Friday. Typischerweise freuen sich die Nutzer mit diesem Hashtag aufs Wochenende.

TRACKING / MONITORING in Social Media

Monitoring und Tracking bezeichnen in der Social Media-Kommunikation die Aufgabe, Konverationen und von Nutzern generierte Inhalte im -> Social Web kontinuierlich zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Zum Beispiel um als Hersteller zeitnah auf Diskussionen über ein Produkt reagieren zu können (-> Echtzeit Kommunikation). Neben der Beobachtung mit Fokus auf das eigene Unternehmen liefert ein umfassendes Social Media Monitoring auch Erkenntnisse zu Trends, Themen, Wettbewerbsaktivitäten und hilft dabei, Multiplikatoren (Influencer), potenzielle Kunden sowie Anregungen zur Produktentwicklung aufzuspüren.

TUMBLR

Wer ein sehr bildlastiges, einfaches ->Blog führen möchte, ist mit tumblr gut bedient. Es gibt keine Kategorien und auch keine verschiedenen Autoren für einen tumblr Blog. Beiträge können mit -> Tags gekennzeichnet werden.

TWITTER

Twitter ist ein beliebter -> Microblogging-Service mit dem registrierte Nutzer Textnachrichten (so genannte Tweets) mit einem maximalen Textumfang von 140 Zeichen veröffentlichen können. Die Tweets eines Nutzers sind in seinem Twitter-Profil chronologisch angeordnet. Tweets können von anderen Nutzern als Favoriten gespeichert werden, beantwortet werden (Reply) sowie weitergeleitet werden (Re-Tweet). Mit Schlagworten -> Hashtags) können Tweets zur thematischen Verknüpfung gekennzeichnet werden. In Direktnachrichten erlaubt Twitter längere Nachrichten, was als wichtiges Element für den Dialog zwischen Unternehmen und Interessenten / Kunden gilt.

TWITTERWALL

Eine Twitterwall wird gerne auf Events eingesetzt, um die Kommentare zur Veranstaltung per Beamer für die Teilnehmer zu präsentieren. Dazu filtert die Twitterwall Nachrichten aus dem -> Microblogging-Service -> Twitter heraus, die mit einem für die Veranstaltung vereinbarten Kennzeichen (-> Hashtag) versehen sind. Fragen aus dem Web bei Live-Übertragung oder dem Publikum vor Ort können so in eine Diskussionsrunde eingebunden werden.

USER GENERATED CONTENT (UGC)

Von Internetnutzern erstellte Inhalte wie Texte, Fotos oder Video werden als User Generated Content bezeichnet. Im Marketing bedeutet dieser Begriff, dass ein Unternehmen oder eine Marke es vermag, Marken-Enthusiasten zur kreativen Auseinandersetzung mit den von ihnen favorisierten Produkten oder Firmen zu bewegen.

VINE

Die Smartphone App und Kurzvideo-Plattform Vine erlaubt Nutzern kurze Videos von 5 Sekunden Dauer (kontinuierlich oder mit Stopmotion) aufzunehmen und zu teilen. Die Vines werden als Loop abgespielt und können direkt auf dem verknüpften Facebook- oder Twitter-Profil geteilt werden. Vine gehört inzwischen zu Twitter.

VIRTUELLE GÜTER / VIRTUAL GOODS

Der Begriff Virtuelle Güter (Virtual Goods) hat 2009 eine große Bekanntheit erlangt, obwohl schon seit vielen Jahren in Online-Spielwelten wie „World of Warcraft“ Spielelemente gehandelt werden. Virtuelle Güter werden mit realem Geld gezahlt und können in einem Spiel oder online genutzt werden, nicht aber im realen Leben. Wurden lange Zeit vorwiegend auftrainierte Spielfiguren oder Objekte für das Inventar des Spielers gehandelt, sind es zunehmend selbstdarstellerische Elemente wie Frisuren, Accessoires und Kleidung für den -> Avatar oder Einrichtungsgegenstände für die eigene Online-Lounge. In -> Social Networks wie Facebook war einige Zeit beispielsweise das gegenseitige Schenken von kleinen Icons wie Torten zum Geburtstag, Smilies oder Herzen sehr populär.

VIRTUELLE WELT / VIRTUAL WORLD

Virtuelle Welten (Virtual Worlds) sind 3D-Umgebungen im Computer, in denen sich Nutzer mit einem dreidimensionalen -> Avatar bewegen. Entwickler formen ihre Welten als Nachempfindung der realen Welt (so genannte Mirror Worlds, Spiegelwelten) oder kreieren Fantasie- bzw. Comic-hafte Welten. Kennzeichnen für ene Virtuelle Welt ist, dass sich hier Menschen begegnen können, die nicht über dasselbe Endgerät (Computer / Konsole) auf die Welt zugreifen. Virtuelle Welten können ein konkretes Ziel haben: z.B. ist „World of Warcraft“ ein Spiel mit definierten Handlungssträngen und Leistungspunktesystem (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game, MMORPG). Sie können auch Plattformen sein, die es den Nutzern überlassen, vielfältige Anwendungsszenarien zu entwickeln: z.B. „-> Second Life“ (Multi User Virtual Environment, MUVE).

WIDGET

Mini-Programme, die in andere Programme eingebunden werden können, werden als Widget bezeichnet. Das können Desktop-Widgets für die Computer-Benutzeroberfläche sein, Mobile Widgets für das Handy aber auch Web-Widgets, die in Webseiten integriert werden können.

WIKI

Wikis (Hawaiianisch „schnell“) sind Websites, deren -> Content Management System (CMS) darauf ausgerichtet ist, dass ihre Inhalte von verschiedenen Online-Nutzern bearbeitet und gegenseitig korrigiert werden können. Dabei dokumentiert das System automatisch jede Änderung. Anders als im -> Blog sind die Beiträge im Wiki nicht chronologisch strukturiert. Beispiel: Wikipedia

WORD OF MOUTH (WOM)

Mund-zu-Mundpropaganda als deutschsprachiger Begriff für Word Of Mouth wird ungern benutzt. Inhaltlich bezeichnen sie das Empfehlungs-Marketing durch zufriedene Kunden oder Produkt-Enthusiasten.

WORDPRESS

Für verschiedene Anforderungen an die eigene Website oder das eigene ->Blog stellt WordPress eine enorme Funktionsvielfalt und Erweiterung bereit. Das beliebte -> Content Management System WordPress kann auf dem eigenen Server installiert oder auch via wordpress.com als Software-as-a-Service genutzt werden.

XING

XING (vormals „openBC – open Business Club“) ist ein -> Social Network, das in Deutschland gegründet wurde. Inzwischen ist das Netzwerk auch international vertreten, hat aber in den USA zum Beispiel nicht die Bedeutung, die dort das Business-Netzwerk -> LinkedIn genießt. Registrierte Nutzer können sich miteinander vernetzen, in Gruppen austauschen und zu Events anmelden. Inzwischen gibt es auch einige Zusatz-Apps, die aber weit hinter den Funktionalitäten von Apps auf dem mehr privaten Netzwerk -> Facebook zurückbleiben. Xing bietet viele Funktionen für Stellensuchende sowie Personaler, Recruiter und Headhunter an. Meistens ist die kostenlose Mitgliedschaft nur mit sehr rudimentären Funktionen ausgestattet.

YOUTUBE CHANNEL

Registrierte Nutzer der Video-Plattform YouTube können einen eigenen Channel einrichten und individuell gestalten. In diesem Channel können so genannte Playlists angelegt werden, zum Beispiel eine Sammlung von Videos, die zu einem bestimmten Thema auf der Plattform abrufbar sind: YouTube Playlisten im Channel DoSchuMuc.